Sanierung an der B225: Fortschritt mit bitterem Beigeschmack
Entlang der Kirchhellener Allee wurde endlich die Fahrbahndecke saniert – für Radfahrende zunächst ein Grund zur Freude.

Denn der Radweg befand sich in einem miserablen Zustand: Wurzelaufbrüche, Schlaglöcher und massive Unebenheiten machten die Nutzung fast unmöglich. Eine Fahrt glich eher einem „Husarenritt“ als sicherer Fortbewegung.
Allerdings wurde nicht der gesamte Radweg erneuert, sondern nur die schlimmsten Schadstellen. Dort entfernte man den Asphalt und füllte die Bereiche mit Schotter und Asche. Laut Straßen.NRW soll diese Bauweise künftige Reparaturen erleichtern (Dorstener Zeitung, 23.01.26).
Das Ergebnis bleibt dennoch ernüchternd: Statt einer durchgehend komfortablen und sicheren Strecke entstand erneut nur eine Kompromisslösung. Während Autofahrbahnen vollständig saniert werden, müssen sich Radfahrende mit Flickwerk begnügen. Von echter Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer kann daher weiterhin keine Rede sein.