Codieren „2020“

 

Das Codieren von Fahrrädern, die „künstliche DNA“ für unsere Zwei-Ventiler, hat nach dem Lockdown im April wieder kräftig Fahrt aufgenommen.

 

Codieren in Herne
Codieren in Herne © ADFC / CR

Bedingt durch die Corona-Krise sind die Verkaufszahlen der Zweiradhändler sprunghaft angewachsen; einher ging damit die große Nachfrage der Kunden nach einer Fahrradcodierung.

Nach der ziemlich zeitgleichen Schließung unseres Infoladens in Marl und dem Fortfall der monatlichen Codier-Aktionstage galt es, dem Ansinnen unserer Kunden Rechnung zu tragen. Ab Mai 2020 haben wir dann mit dem Mittel der Terminvergabe (www.terminland) hygienekonforme Codierungen angeboten. Im 20 – Minuten-Rhythmus konnten die Kunden einen Termin bei uns buchen.

Die erfolgte Nachfrage überstieg unsere Kapazitäten bei weitem. Im letzten Jahr hatten wir mit den ADFC-Kollegen aus Herne eine Kooperation vereinbart. Am 8. August war es dann so weit, wir errichteten unsren Stand in der Herner Innenstadt. Es begann mit einer wahren Herausforderung für uns – unsere freundlichen Nachbarn hatten uns alle „unmöglichen Fahrgestelle“ bereitgestellt: Scorpion- Dreiräder, Hase-Kettwiesel Liegeräder, Lastenräder, eben alles, was sich nicht mal so eben schnell bearbeiten lässt. Andere Codierer, Radstationen etc., hatten die Kunden zu uns geschickt: „können wir nicht, fahrt zu den Castropern, die haben Ahnung“.

Gesagt, getan:wir haben es tatsächlich geschafft.

 

Liegerad Codieren
Liegerad Codieren © ADFC / CR
Lastenrad Codieren
Lastenrad Codieren © ADFC / CR
Codieren
Codieren © ADFC / CR
Codierer bei der Arbeit
Codierer bei der Arbeit © ADFC / CR
Schreibarbeit muss auch sein
Schreibarbeit muss auch sein © ADFC / CR
Codierer bei der Arbeit
Codierer bei der Arbeit © ADFC / CR
Codierer bei der Arbeit
Codierer bei der Arbeit © ADFC / CR

Der Andrang war insgesamt so groß, dass wir gleich einen Folgetermin 8 Tage später vereinbart haben.

Auch an diesem Tag wurden wir förmlich überrollt und haben an die 50 Räder be- und abgearbeitet.

Recklinghausen diente uns dann an zwei Tagen in Zusammenarbeit mit der Firma Edelhelfer und an drei weiteren Tagen mit der Stadt Recklinghausen zum Abfangen der vielen Anfragen aus dem Kreisgebiet. Weitere Veranstaltungen fanden in Castrop-Rauxel, im Dortmunder Hafen und auf der e:Motion in Herten statt. Erwähnenswert auch noch unser Auftritt in „Fritzchens Gleiscafé“, Wanne-Eickel, bei den „Mondrittern von Graf Hotte“ – die einzige Veranstaltung in diesem Jahr, bei der wir gründlich nass geworden sind und unsere Gerätschaft mächtig gelitten hat.

Obwohl jetzt aktuell wieder alle Aktionen heruntergefahren werden müssen, können wir meines Erachtens unsere Codieraktionen 2020 als Erfolg verbuchen: wir haben insgesamt 350 Fahrräder codiert, in Recklinghausen hat sich um Thomas Aehlig eine neue kompetente Codiergruppe gebildet und unsere Kollegen in Herne haben sich Geräte zum Codieren beschafft. Auch von dort können wir demnächst Unterstützung erwarten. *

*Ach ja, in diesem Zusammenhang: wer gerne bastelt und mit etwas handwerklichem Geschick aufwarten kann oder einen Laptop bedienen kann, ist in unserem Team jederzeit herzlich willkommen! Versprochen: eine andere, ganz neue Perspektive zum Thema Fahrrad; jeder Drahtesel stellt eine neue Herausforderung dar; wir schaffen JEDEN 2- oder auch 3-Ventiler!


https://vestrecklinghausen.adfc.de/neuigkeit/codieren-2020

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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