Endspurt beim ADFC-Fahrradklima-Test

 

Fast 220.000 Menschen haben bisher mitgemacht – das ist großartig, aber da geht noch mehr. In 228 Orten fehlen nur noch wenige Stimmen, um in die Wertung zu kommen. Bis zum 30. November können Bürger:innen bewerten, wie fahrradfreundlich ihr Ort ist.

 

Keyvisual ADFC-Fahrradklima-Test 2022
Fahrradklima-Test 2022 © ADFC | April Agentur

Mit dem ADFC-Fahrradklima-Test will der ADFC herausfinden, wie es um die Fahrradfreundlichkeit vor Ort bestellt ist. Die Umfrage ist eine gute Gelegenheit, Politik und Verwaltung in den Kommunen Rückmeldung zu geben, wo sie in Sachen Fahrradförderung bereits punkten und wo sie noch nachsteuern müssen.

Mehr als 230.000 Teilnahmen anvisiert

Fast 220.000 Teilnahmen registrierte der ADFC eine Woche vor Ende der Umfrage und hofft, die Zielmarke von 230.000 aus dem Jahr 2020 noch zu übertreffen.

Er hatte bei der diesjährigen Umfrage besonders Einwohner:innen kleinerer Städte und Dörfer gebeten, ihre Bewertung abzugeben, weil der ADFC-Fahrradklima-Test mit zusätzlichen Fragen auf die Fahrradmobilität auf dem Land eingeht.

Der letzte Zwischenstand zeigt, dass es rund 350 Orte mit unter 20.000 Einwohner:innen in die Wertung geschafft haben. Insgesamt haben über 970 Orte bereits ausreichend Teilnahmen erreicht und werden ins Ranking der fahrradfreundlichsten Städte und Dörfer einziehen. Darunter sind alle Großstädte über 100.000 sowie alle Städte über 50.000 Einwohner:innen.

228 Orten fehlen nur noch wenige Stimmen

In 228 Orten fehlen weniger als 20 Teilnahmen, um in die Wertung zu kommen. So fehlen zum Beispiel in Eisenhüttenstadt nur noch vier und in Delbrück nur noch sieben Stimmen. Ähnlich sieht es in Geestland und Neustrelitz, aber auch Ellwangen, Petershagen und Aichach aus – alles Orte mit mehr als 20.000 Einwohner:innen.

Deshalb sind vor allem Bürger:innen dieser Orte aufgerufen, mitzumachen und Freund:innen, Verwandte und Kolleg:innen zu animieren, ihre Stimme bis zum 30. November abzugeben.

Endspurt: Mitmachen und andere animieren

Ob in Ihrem Ort noch Teilnehmer:innen fehlen, erfahren Sie hier. In den nach Bundesländern sortierten Listen können Sie nachschauen, wie viele Teilnahmen bei Ihnen vor Ort noch fehlen.

Mitmachen lohnt sich natürlich auch, wenn Ihr Ort schon in der Wertung ist. Denn: Je mehr mitmachen, desto aussagekräftiger wird der ADFC-Fahrradklima-Test.

Hier geht's direkt zur Umfrage

Ergebnisse im Frühjahr 2023

Der ADFC-Fahrradklima-Test wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert und endet am 30. November. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im Frühjahr 2023 präsentiert und hier veröffentlicht: fahrradklima-test.adfc.de

 


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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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